| Die Kultur des Landes ist an einem märchenhaft gestalteten mittelalterlichen Europa orientiert. Dabei gibt es regional unterschiedliche Verteilungen durch die Provinzen. Hoheneichen und Kupferland sind überweigend durch Fantasyelemente geprägte Regionen, Meldranien eine früh-, bis hochmittelalterliche geprägte Region, während man in Quedlinburga durchaus schon frühneuzeitlich geprägte Züge erkennen kann. |
| Die Geschichte des Landes liegt in weiten Teilen nur noch fragmentarisch dokumentiert vor. Die Philosophische Fakultät der Akademia zu Wittbergen widmet sich daher der Rekonstruktion dieser. Sicher und in weiten Teilen nachvollziehbar ist bisher, dass die Entwicklung des Landes, so wie man es derzeit kennt mit dem Erscheinen des Himmelsschiffes vor nunmehr über 300 Jahren begann. Daher auch die aktuelle Jahreszählung. |
Durch die damalige Heirat der Landesherrentochter Gundis mit Vectterna II. aus dem Reiche Atzima wurde der alle zwei Jahre stattfindende Handel per Himmelsschiff gesichert. Im Jahr 325 n.AH. brach aufgrund einer hohen Übervölkerung der Stadt Halla ein Teil der Bevölkerung auf, um in Aredroque eine neue Siedlung zu errichten. Diese wurde nach Ansiedlung Bubastis genannt. Zum ersten Mal seit 325 Jahren erschien nicht wie gewohnt das atzimitische Himmelsschiff an der Felsnadel. Die Gründe für das Ausbleiben sind bis Dato nicht bekannt. |
326 n. AH. gab es einen kurzen, jedoch sehr tiefgreifenden Bürgerkrieg innerhalb des Landes. Der letzte Landesherr, Dietmar von Wiedehopf, wollte sich erblich die unumschränkte Herrschaft über das Land sichern. Die geeinten Barone gingen gegen seine Auflehnung vor und schlugen ihn in der Schlacht bei Halla vernichtend. Dietmar von Wiedehopf verlor damit das Land und sein Leben. Leider musste im Verlauf des Bürgerkrieges auch der Tod der Baronin Rowena Guinivere Charlotte von Falkenstein, Baronin von Quedlinburga betrauert werden. Das falkensteiner Geschlecht starb mit ihr aus. Die bis dato Freie Reichsstadt Wittbergen verlor infolge ihrer Verbindungen während des Bürgerkrieges den Status einer Freistadt und ist somit wieder normaler Bestandteil der Baronie Hoheneichen. Der Reichsrat wurde nunmehr nur noch durch die verbliebenen vier Baronien Halla vertreten. Einen Landesherren gibt es seitdem nicht mehr. Zum Jahreswechsel des Jahres 327/328 n. AH. erhielt die Baronin Genevieve Constance Charlotte von Glogau und Guhrau, Baronin von Hoheneichen den alten Markgrafentitel ihrer Familie wieder zugesprochen. Zudem fiel ihr die Baronie Quedlinburga aufgrund entfernter familiärer Verhältnisse zu. Seitdem existiert die Markgrafschaft Eichenmoor in den Grenzen der Provinzen Hoheneichen und Quedlinburga. |